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Forensic Analysis of Unrecovered Stolen Vehicles Cybercrime survey ended - results HERE! Updated estimates of ML in and through Australia Justice System Resource Allocation: Indigenous Over-representation in the Criminal Justice System
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Kriminalität
auf dem fünftem Kontinent John Walker und Monika Henderson, Kriminologisten
des AIC [Dieses
Papier wurde 1991 geschrieben, und ist auf englisch an http://www.aic.gov.au/publications/tandi/tandi28.html
vorhanden.]
Kriminalität und
Anstieg der Kriminalstatistiken in Australien sowie die Genauigkeit der
Wiedergabe dieser Tendenzen in amtlichen Statistiken und den Medien sorgten in
den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Aufgrund der nur unzureichend
vorhandenen Fakten kommt es häufig zu hitzigen Disputen zwischen den
betroffenen Parteien, denn sowohl Politiker als auch Polizei, Kriminologen,
Opfer und Journalisten, alle interpretieren das Vorhandene zu ihren Gunsten.
Nur allzu oft erweckt es den Anschein, daß all diese Auseinandersetzungen einen
ernsthaften Gedankenaustausch über das gemeinsame Ziel - die Entwicklung einer
erfolgreichen Strategie zur Verbrechensverhütung und – bekämpfung - schon im
Keim ersticken. Im folgenden wird
aufgezeigt wie ein Großteil der öffentlichen Besorgnis über die scheinbar
steigende Kriminalität durch eine stark vereinfachte Auswertung der
Kriminalstatistiken in den letzten 20 Jahre hervorgerufen wurde. Zudem fanden
die grundlegenden Umwälzungen, die die australische Gesellschaft in den letzten
Jahrzehnten erfahren hat, beim Einbringen von Präventivund Bekämpfungsmaßnahmen
nur unzureichend Berücksichtigung. Gebraucht wird
die Bereitschaft einer breiten, gut informierten Öffentlichkeit zur Entwicklung
effektiver Präventivmaßnahmen, denn dies kann nicht allein Aufgabe der
Strafjustiz sein. Hier ist sowohl ein aktives Mitwirken der Bevölkerung als
auch die Unterstützung von Sachverständigen sowie Volkswirtschaftlern,
Städteplanern und Pädagogen gefordert.
Die am häufigsten
gestellte Frage in der Kriminologie ist "Wieso steigt die Zahl begangener
Straftaten unaufhörlich?" Betrachtet man, die Zahl der bekannt gewordenen
Straftaten, so wird ein dramatischer Anstieg festgestellt. Von 1980/81 bis zum
Jahr 1988/89 sind die der Polizei gemeldeten Straftaten um fast zwei Drittel
von 845.923 auf 1,41 Mio gestiegen (Mukherjee & Dagger 1990). Diese steigende
Zahl publik gewordener Straftaten rief die unterschiedlichsten Reaktionen in
der Bevölkerung hervor. Bei vielen Bürgern war eine zunehmende Besorgnis um die
eigene Sicherheit festzustellen. Eine im Jahr 1985 in Adelaide durchgeführte
Umfrage ergab, daß sich 35 Prozent der Einwohner dieser Stadt bei abendlichen
Spaziergängen im Dunkeln nicht sicher fühlten (Statistisches Landesamt
Australien). Nur drei Jahre später ergab eine ähnlich gestellte Frage, daß sich
mittlerweile 42 Prozent der Bevölkerung nach Einbruch der Dunkelheit in den
Straßen dieser Stadt ängstigten (Frank Small & Associates Pty Ltd 1988).
Bei vielen Bürgern wurde daraufhin ein verstärktes Sicherheitsbewußtsein
verzeichnet. Die Anzahl der Frauen in Selbstverteidigungskursen hat seitdem
ständig zugenommen und noch immer schießen Firmen für den Vertrieb und die
Installation von Alarmanlagen wie Pilze aus dem Boden. Andere Maßnahmen wie die
zunehmende Verbreitung von Waffen in einigen Staaten (angeblich zum
Eigenschutz) sind heftig umstritten, da ihr Einsatz in der Gewaltund
Verbrechensbekämpfung zweifelhaft ist.
Interessengemeinschaften versuchen die Regierungen von der Notwendigkeit
härterer Maßnahmen gegen Straftäter zu überzeugen. Im Zeitraum von 1973/74 bis
1987/88 hat die Kapazität der Schutzpolizei in australischen
Polizeidienststellen um 59 Prozent zugenommen (Mukherjee & Dagger 1990). Dies
setzt sich auch in den 90er Jahren weiter fort wie die Zusage der
Landesregierung von New South Wales zur Einstellung weiterer 160 Polizisten
zeigt (Polizei New South Wales 1989/90). Des weiteren haben die
Landesregierungen in den letzten Jahren auf Rufe nach umfassenderen
polizeilichen Zwangsmaßnahmen reagiert. Neu eingebrachte Gesetze schrieben eine
obligatorische Blutprobe und die Abnahme von Fingerabdrücken vor (nötigenfalls
unter Anwendung von Gewalt) und ermächtigten die Polizei, Menschenansammlungen
aufzulösen, falls Anlaß zur Annahme einer strafbaren Handlung besteht (siehe
auch die jüngst verabschiedeten ACT[1]-Gesetze). Der steigende Druck
auf die Regierungen, strengere Maßstäbe bei Verurteilungen anzulegen, hat in
einigen Staaten bereits zur Verhängung längerer Freiheitsstrafen geführt. Dies
soll Kriminelle abschrecken, neue Straftaten zu begehen (so wurden z.B. 1985 in
Queensland die Höchststrafen heraufgesetzt und in New South Wales wurden
strengere Maßstäbe bei vorzeitigen Entlassungen aus der Strafhaft angelegt).
Trotz ernsthafter Bemühungen für eine Vielzahl kleinerer Delikte geeignete
Alternativen zum Freiheitsentzug zu schaffen, wurde viel Geld in den Bau
moderner Gefängnisse investiert, um die steigende Zahl Strafgefangener
unterbringen zu können. Die beängstigenden Entwicklungen der
Kriminalstatistiken scheinen diese von Regierungen und Bürgern ergriffenen
Maßnahmen zu rechtfertigen. Wissenschaftliche
Untersuchungen, die sowohl in Australien als auch in Übersee durchgeführt
wurden, betrachten die steigende Kriminalität jedoch auch als Folge des
schnellen Bevölkerungswachstums und einer gesellschaftlichen Neustrukturierung. Würden sowohl die Regierungen als auch
die Medien und die Öffentlichkeit diese Veränderungen richtig interpretieren,
bestände keine Notwendigkeit zur Einleitung weiterer drastischer Maßnahmen.
Andererseits wird aus diesen
Untersuchungen der Schluß gezogen, daß der Mythus der ständig steigenden
Kriminalität durch immer größer werdende Anforderungen an Polizei, Gerichte und
Gefängnisse auf Kosten anderer Lösungen weiterhin bestehen bleibt. Abbildung
1: Verhängte Freiheitsstrafen/Verwarnungen für nicht im Straßenverkehr
begangene Delikte Alter
der Straftäter: 12, 15, 18, 21 und 24 Jahre (pro 100.000 pro Jahr) Anzahl der Freiheitsstrafen/Verwarnungen
Quelle: J. Walker-Statistiken 1985.
Drei wesentliche Aspekte Demographie Die Srafvollstreckungsbehörden
überrascht es nicht mehr, daß die meisten Straftaten außerhalb des
Straßenverkehrs von Jugendlichen begangen werden. Vielleicht versetzt das
relativ junge Alter dieser jugendlichen Straftäter aber die Öffentlichkeit in
Erstaunen. Abbildung 1 zeigt, daß die meisten Eigentumsdelikte in Australien
von der Altersgruppe der 15jährigen begangen werden. Im Alter von 18 Jahren
stehen Körperverletzungsdelikte an erster Stelle. Nach dem 21. Lebensjahr
beginnen selbst die Zahlen für Verkehrsdelikte zu fallen, die anderen
Straftaten zahlenmäßig um Längen vorauseilen. Dies gilt allerdings nicht nur
für Australien. Ähnliche Untersuchungen in England und Wales bestätigen dies.
Bei den Verurteilungen/Verwarnungen im Jahr 1986 ergab sich folgende Verteilung
hinsichtlich Altersgruppen und am häufigsten begangener Straftaten: Diebstahl
15 Jahre, Einbruchsdiebstahl 15 Jahre, Sachbeschädigung 18 Jahre,
Körperverletzungsdelikte 18 Jahre, Betrug und Urkundenfälschung 20 Jahre und
Drogendelikte 20 Jahre (Barclay 1990). Ähnliche Verhaltensweisen wurden bereits
zu anderen Zeiten und in anderen Kulturen festgestellt (Hirschi &
Gottfredson 1983). Analysiert man die Daten der australischen Gesamtbevölkerung, ergibt sich für das Jahr 1971 eine Zahl von 465.153 Personen im Alter von 15 und 16 Jahren. Diese Zahl erreichte 1987 einen Spitzenwert von 579.854, ein Zuwachs von 25 Prozent. Im Jahr 1989 fiel die Zahl auf 544.021 und die Anzahl der Jugendlichen dieser Altersgruppe wird weiter fallen. Dies ist eine direkte Folge der geburtenstarken Jahrgänge nach dem zweiten Weltkrieg sowie der Einwanderungswelle in den späten 40er und frühen 50er Jahren dieses Jahrhunderts. Betrachtet man die Entwicklung der australischen Bevölkerung im Verhältnis zur Kriminalität, so gelangt man zu einem aufschlußreichen Ergebnis. Bis 1986/87 ließ sich beispielsweise eine drastische Zunahme angezeigter Diebstahlsdelikte feststellen. Anschließend blieben die Zahlen für ein Jahr konstant und beginnen nun zu fallen. Ähnliches läßt sich bei Einbruchsdiebstählen feststellen. Die der Polizei gemeldeten Delikte nahmen bis 1984/85 ständig zu (Einführung einer verstärkten Zusammenarbeit von Polizei und Bürgern in Interessengemeinschaften in Victoria und New South Wales). Nachdem die Zahlen dann zwei Jahre rückläufig waren, ließ sich anschließend wieder ein landesweiter leichter Anstieg feststellen. In Victoria waren die Zahlen allerdings auch in den letzten beiden Jahren rückläufig. Man kann davon ausgehen, daß die Einführung der Interessengemeinschaften gewisse Erwartungen in der Bevölkerung geweckt hat und sich dies auf die Zahl der Anzeigen auswirkte. Das scheint sich durch die prozentual gestiegene Zahl der gemeldeten Einbruchsdiebstähle von ca. 70 Prozent im Jahr 1983 (Statistisches Landesamt Australien 1985) auf fast 80 Prozent im Jahr 1988 (van Dijk et al. 1990) zu bestätigen. wird diese Sinneswandlung der Bevölkerung hinsichtlich der Anzeigebereitschaft von Straftaten berücksichtigt, zeigt sich, daß die Zahlen sowohl für den einfachen Diebstahl als auch für den Einbruchsdiebstahl größtenteils vom prozentualen Anteil der 15- bis 16jährigen an der Gesamtbevölkerung bestimmt werden. Mit zunehmenden
Alter setzen nur wenige der Jugendlichen ihre "kriminelle Karriere"
fort. Dann - werden jedoch überwiegend andersartig gelagerte Straftaten
begangen (siehe Abb. 1). Zwangsläufiges Resultat: die große Zahl verhängter
Freiheitsstrafen und Verwarnungen für Delikte wie Sachbeschädigungen und
Körperverletzungen solange sich die Straftäter noch im heranwachsenden Alter
befinden. Demnach beschränken die Jugendlichen ihre Aktivitäten anfangs auf
Einbruchs- und andere Diebstähle (z.B. Ladendiebstähle). Schwerwiegendere
Vergehen, die auch Gewaltätigkeit mit sich bringen, erreichen einige Jahre
später ihren Höhepunkt, wenn die Jugendlichen erste Erfahrungen im Umgang mit
Alkohol, Kraftfahrzeugen und im sexuellen Bereich sammeln. Im Prozeß des
Erwachsenwerdens verlagert sich der Schwerpunkt begangener Straftaten auf
Verkehrs- bzw. Wirtschaftsdelikte. Sobald die Heranwachsenden das Teenageralter
hinter sich lassen, legen die meisten auch ihre Kriminalität ab. Besonders
Straftaten. wie Einbruchsdiebstähle und Delikte unter Anwendung von Gewalt sind
dann wie auch die Tendenzen der Kriminalstatistiken rückläufig. Es ist also nicht
weiter überraschend, daß- die demographischen Tendenzen in den jährlichen
Kriminalstatistiken abzulesen sind. Das größere kriminelle Potential in
bestimmten Gebieten wie dem Northern Territory oder den vielen Randbezirken der
Landeshauptstädte läßt sich mit dem großen Bevölkerungsanteil der Jugendlichen
erklären. So hängt u.a. auch die hohe Kriminalität in der Aboriginal-Bevölkerung[2] mit dem großen Anteil von
Jugendlichen zusammen. Auch in anderen Bereichen sind die Folgen des Babybooms
unübersehbar. So erfuhr beispielsweise das Baugewerbe mit der Gründung vieler
Familien einen Aufschwung und befand sich schon kurze Zeit später wieder in
einer Konjunkturflaute. Zum anderen ist uns der Ansturm auf die Grundschulen zu
Beginn der 70er Jahre noch wohl in Erinnerung. Mit zunehmenden Alter der Kinder
verlagerte er sich anschließend auf die weiterführenden Schulen. Heute sind die
meisten Grundschulen nicht mehr ausgelastet während die weiterführenden Schulen
anscheinend gerade ihre maximale Belastung erreicht bzw. überschritten haben.
Zur Zeit haben besonders die Universitäten und die arbeitslose Bevölkerung
unter den Folgen zu leiden. Gelegenheit macht Diebe - eine gleichgültige
Gesellschaft Demographische
Veränderungen werden durch soziale Faktoren verstärkt und bieten letztendlich
mehr Raum zum Begehen strafbarer Handlungen. Während der letzten beiden ,
Jahrzehnte ist es beispielsweise schon fast zur Regel geworden, daß beide
Elternteile arbeiten: die Zahl der berufstätigen Frauen stieg von 36 Prozent in
den 60er und 70er Jahren auf 52 Prozent in den 90er Jahren (Ministerium für
Arbeit und Bildung). Gleichzeitig
achtete man beim Städtebau in den 70er Jahren verstärkt auf die sorgfältige
Trennung von Wohn- und Industriegebieten sowie Geschäftszentren. Ergebnis
dieser beiden Entwicklungen im sozialen Bereich sind die tagsüber völlig
verwaisten Vororte, die geradezu einladend auf Einbrecher wirken. Ein weiterer
Punkt sind die Stundenpläne der schulpflichtigen Kinder, die immer noch so
gestaltet sind, als wenn alle MÜtter Hausfrauen wären. Die Folge ist, daß viele
schulpflichtige Kinder sich allmorgendlich bis zum Schulbeginn selbst
überlassen bleiben. Das eröffnet den Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten wie
das jüngste Beispiel aus dem ACT belegt. Angeblich sind dort zwei Jugendliche
in ein tagsüber unbeaufsichtigtes'Haus eingebrochen und haben es anschließend
in Brand gesetzt. Der Gesamtschaden belief sich auf A$130.000. Zum anderen
bedeutet die bei der anfänglichen Flucht aus den Innenstädten in die Vororte
als so angenehm empfundene strikte Trennung von Arbeitsplatz und Wohnung, daß
der Weg zum Arbeitsplatz jeden Morgen mit dem Auto zurückgelegt wird und das
Auto samt Inhalt anschließend den ganzen Tag unbeaufsichtigt auf einem
öffentlichen Parkplatz steht. Dies verschafft dann den Autodieben vielfältige
EinsatzmÖglichkeiten. Weitere Möglickeiten zu Straftaten bieten sich nach
Feierabend, wenn die Bevölkerung wieder zu Hause ist und Gewerbegebiete und
Innenstädte völlig verwaist sind, da es weder Geschäftsleuten noch Verwaltern
gestattet ist, auf wirtschaftlich genutzten Flächen zu wohnen. Des weiteren hat
sich der Charakter der Einkaufsszentren in den letzten zwei Jahrzehnten
gundlegend verändert..Vor 20 Jahren wurden die meisten Einkäufe noch in kleinen,
vom Inhaber persönlich geführten Läden erledigt, und seine Adleraugen wachten
ständig über die sorgfältig in den Regalen aufgestapelten Waren. Heutzutage
werden die meisten Einkäufe in riesigen Supermärkten mit vergleichsweise wenig
Schutzvorrichtungen getätigt, so daß die Zunahme von Ladendiebstählen nicht
verwunderlich ist. Und durch die Herstellung immer kleinerer und handlicherer
Elektrogeräte trägt selbst die Computertechnologie ihren Teil zu diesem Problem
bei. Weitere negative
Tendenzen sind auf dem Jugendarbeitsmarkt zu verzeichnen. Im Jahr 1975 hatten
die Commonwealth-Regierungen die Tarifsätze für jugendliche Arbeitnehmer mit in
das Gesetz aufgenommen. Dies sollte die Diskriminierung von Jugendlichen
bezüglich ihrer Bezahlung beenden. Folglich stiegen die Löhne der jugendlichen
Arbeitnehmer an. Dies veranlaßte viele Arbeitgeber, sich für ältere Bewerber
mit Berufserfahrung zu entscheiden. Trotz Versuche der Regierung, die
Gesamtarbeitslosigkeit in Australien herabzusetzen, lag der prozentuale Anteil
arbeitsloser Jugendlicher im Jahr 1990 deutlich höher als 1975. Besonders stark
betroffen sind gerade die Altersgruppen, die am ehesten zu Straftaten neigen -
sei es aus Langeweile oder aus dem Gefühl der Nutzlosigkeit heraus. Die
Arbeitslosigkeit unter den 15- bis 19 jährigen stieg von 1975 bis 1990 um 3,6
Prozent. Das sind trotz einer wachsenden Anzahl junger Leute, die ihren
Eintritt ins Berufsleben durch einen längeren Schulbesuch hinauszögern, 50
Prozent mehr als der Anstieg der Arbeitslosigkeit auf die Gesamtbevölkerung
gesehen (Ministerium für Arbeit und Bildung). Zudem verlangen
neuerdings immer mehr pädagogische und Freizeiteinrichtungen wie
Stadtbibliotheken und Schwimmbäder, die unlängst noch ungeltlich oder gegen
eine geringe Gebühr genutzt werden konnten, kostendeckende Nutzungsgebühren.
Dies macht solche Einrichtungen für Eltern, die durch ihre heranwachsenden
Teenager ohnehin schon mit hohen Ausgaben belastet sind, weitaus weniger
interessant. Die in den
letzten beiden Jahrzehnten geschaffene breite Palette von Arbeitsmöglichkeiten
für Straftäter zog also deutlich negative Auswirkungen auf Jugendarbeitsmarkt
sowie Freizeiteinrichtungen nach sich. Reaktionen der Bevölkerung, Medien und Regierung
auf vorliegende Kriminalstatistiken Bestimmte
Vorstellungen von Kriminalität bei Bevölkerung, Medien und Regierungen wirken
sich belastend auf vorliegende Kriminalstatistiken aus. Die Dramatisierung von
Gewaltverbrechen in den Medien und die besondere Aufmerksamkeit, die den
Gewaltverbrechen zukommt, verleitet die Bevölkerung zu der Annahme, daß
Gewaltverbrechen zunehmend außer Kontrolle geraten. Dies erhöht die
Sensibilität hinsichtlich Gewalt, so daß die Wahrscheinlichkeit einer Anzeige
selbst bei Bagatelldelikten steigt (beispielsweise eine Rangelei in einer
Kneipe, der früher keine Bedeutung beigemessen worden wäre). Diese Einstellung
der Bevölkerung erhöht auch die Bereitschaft der Polizei, Grenzfälle eher als
schwerwiegendes Vergehen einzustufen und selbst kleinere Vergehen zur Anklage zu
bringen statt es bei einer Verwarnung zu belassen. Dieser Kreislauf führt dazu,
daß die tatsächlichen Tendenzen der Verbrechensstatistiken durch Reaktionen der
Bevölkerung und Polizei verzerrt werden. In einigen Fällen
ist die Anzeigebereitschaft der Bevölkerung erheblich gestiegen. Hierzu gehören
Sexualverbrechen und Gewalttätigkeiten im familiären Bereich, so daß folglich
auch die Zahl der gemeldeten Straftaten steigt. Heute wird das Verprügeln der
Ehefrau nach einem verlorenen Fußballspiel nicht mehr akzeptiert und so werden
jetzt mehr Straftaten dieser Art angezeigt als in der Vergangenheit. Dies
wiederum erweckt den Anschein, daß solche Delikte heute häufiger verübt werden. Ähnliche
Auswirkungen zeigen auch die Reaktionen der Gerichte und Regierungen auf
bestimmte Straftaten. Beispielsweise werden im Hinblick auf die Besorgnis in
der Bevölkerung hinsichtlich steigender Zahlen des sexuellen Mißbrauchs von
Kindern härtere Strafen in diesen Fällen verhängt. Das soll sowohl der
Abschreckung potentieller Täter dienen als auch die Abscheulichkeit solcher
Straftaten in den Augen der Bevölkerung zeigen. Bedingt durch diese
langjährigen Freiheitsstrafen sitzen täglich mehr Straftäter für solche Delikte
ein. Eine Untersuchung Über die Entwicklung in den Gefängnissen wies eine
steigende Zahl von Gefangenen aufgrund derartig gelagerter Straftaten auf. Dies
wird dann fälschlicherweise als sich ausbreitende Kriminalität interpretiert.
Die Bevölkerung ruft erneut nach härteren Maßnahmen, die Gerichte verhängen
daraufhin wiederum längere Freiheitsstrafen, usw. Abbildung 2: Das Bausteinkasten-Prinzip
![]() Zusammenfügen der einzelnen Bausteine Phase 1: Strafmündigkeit
- Welle der Eigentumsdelikte Abbildung 2 zeigt
die demographischen und sozialen Veränderungen und einige der
"zwangsläufig" daraus resultierenden Reakionen der Bevölkerung. Als
beispielsweise zwischen 1980 und 1985 die geburtenstarken Jahrgänge das Alter
der Strafmündigkeit erreichten, stieg die Zahl der Eigentumsdelikte wie Laden-
und Einbruchsdiebstähle sprunghaft an. Die Reaktionen der Öffentlichkeit,
bestärkt durch die üblichen Hiobsbotschaften der Medien, lösten große Besorgnis
sowie das Gefühl aus, dem entgegenwirken zu müssen. Polizeipressesprecher
reagierten auf diese Welle der Besorgnis, in dem sie ganz richtig kundtaten,
daß sie so gut wie machtlos seien. (Straftaten in tagsüber verwaisten
Wohngebieten oder großen Supermärkten ohne Alarmanlagen können aufgrund
mangelnder Beweise nur selten aufgeklärt werden.) Trotz knapp
bemessener Etats der Regierungen erzielte der Druck der Öffentlichkeit die
gewünschte Wirkung. In allen Gerichtsbezirken wurden Gelder für ein verstärktes
Polizeiaufgebot zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden Vorgehensweise der
Polzei sowie die Strafgesetze neu überdacht, um sowohl Ergreifung als auch
Abschreckung von Straftätern zu verbessern. In diese Zeit fiel auch die
Gründung der Interessengemeinschaften von Polizei und BÜrgern in Australien,
die bei der Bekämpfung von Eigentumsdelikten helfen sollten. Art und Umfang der
zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel sowie Änderungen der Strafgesetze
hingen von der jeweiligen politischen Richtung der Landesregierungen in den
einzelnen Gerichtsbezirken ab. Ein Mehr an Polizei und das Einbeziehen der
Öffentlichkeit fÜhrt zwangsläufig zu einem wachsenden Vertrauen in die Polizei
und das bestärkte wiederum die BÜrger in ihrem Glauben, die Anzeige von
Straftaten sei lohnenswert, denn die Polizei würde die erforderlichen Schritte
einleiten (Statistisches Landesamt Australien 1985). Die
Kriminalstatistiken werden erneut in die Höhe schnellen und der durch den
ursprünglichen Anstieg der Kriminalität erzeugte Kreislauf von Ursache und
Wirkung abermals verstärkt. Kettenreaktionen dieser Art nennt man im Fachjargon
auch selbstverstärkende Regelungskreisläufe. Sie sind in der heutigen
Gesellschaft nichts Ungewöhnliches (Forrester 1969), werden aber meistens
falsch interpretiert. Phase 2:
Heranwachsende Teenager - Welle der Gewalt Einige Jahre
später erreichen die ersten dieser Jugendlichen das Heranwachsendenalter und
plötzlich wird von ihnen erwartet, daß sie sich wie Erwachsende benehmen.
Hierzu gehört sowohl die Erlaubnis, einen Führerschein zu machen, alkoholische
Getränke in Kneipen und Discotheken trinken zu dürfen und von den Eltern
unabhängig zu werden als auch die Partner- und Freundeswahl. Natürlich sind
nicht alle Jugendlichen gleich gut auf diese Schritte vorbereitet. Viele finden
keinen zufriedenstellenden Arbeitsplatz - besonders in Zeiten großer
Arbeitslosigkeit. Andere sind sich über das Ausmaß der
Selbstbeherrschung, die einem beim verantwortungsbewußten Umgang mit
Kraftfahrzeugen, Alkohol und Drogen abverlangt wird, nicht im Klaren. Das
größte Problem ist allerdings, daß die meisten bei der respektvollen Behandlung
ihrer Mitmenschen versagen und dies zu Gewalttätigkeiten führt. Nach
herrschender Rechtsprechung werden diese Täter nicht als jugendliche Sozialfälle
sondern als Schwerverbrecher behandelt, was in einem weiteren Kreislauf
wiederum die Kriminalstatistiken sprunghaft ansteigen läßt und zur Überlastung
von Gerichten und Gefängnissen führt. Die von
Heranwachsenden begangenen Straftaten stehen meistens im Zusammenhang mit
Alkoholkonsum und werden als gewalttätig eingestuft, obwohl sich die typische
Gewalt gegen Jugendliche gleichen Alters oder den Arm des Gesetzes, in der
Regel die Polizei richtet, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung verantwortlich
ist. So sind beispielsweise die Zahlen der angezeigten
Körperverletzungsdelikte, zumindest in den beiden größten Gerichtsbezirken, im
Laufe der letzten Jahre drastisch gestiegen. Eine Untersuchung von
Polizeistatistiken ergab, daß vor allem die Gewalttätigkeit in und vor
Discotheken und Kneipen einen wesentlichen Beitrag zu diesen Zahlen leistet
(Ministerium für Polizei und Notdienste und Polizei 'Victoria 1989;
Statistisches Landesamt New South Wales 1988). Zusätzlich- verschärft wird die
Situation durch zahlenmäßig begrenzte und überfüllte Einrichtungen sowie die
Ohnmacht der Verantwortlichen, mit den daraus resultierenden Problem umzugehen. Der Anstieg der
polizeilich gemeldeten Gewalttätigkeiten wird zunehmend von Jugendlichen in den
Straßen und in der Umgebung bevorzugter Treffpunkte bestimmt. Dies typisch
städtische Merkmal beziehen die Bürger dann wiederum auf die Sicherheit der
Wohngebiete (Skogan & Maxfield 1981; van Dijk et al. 1990). Die Angst vor
Gewaltverbrechen, unerheblich ob gerechtfertigt oder nicht, entwickelte sich
deshalb zur wirksamsten Waffe von Interessengemeinschaften und der Druck auf
Regierungen bezüglich des Einsatzes größerer Polizeikräfte zur Bekämpfung von
Gewaltverbrechen und härterer Bestrafung von Schuldigen wurde in den vergangenen
Jahren immer stärker. Die Politiker setzen sich natürlich für sofort greifende
Maßnahmen ein, um anschließend die Früchte des Erfolges ernten zu können. Das
läßt sich mit der zwangsläufigen "Recht und Ordnung"- Reaktion
relativ schnell und einfach durchsetzen. Wozu also mit einem langwierigen
Prozeß des Aufbaus konstruktiver Vorbeugungsmaßnahmen Zeit verlieren? Phasen 3 und
4: Rückläufige Zahlen Ein Großteil der
Abbildung zu Beginn der 90er Jahre scheint uns vertraut. Für den verbleibenden
Teil trifft dies jedoch nicht zu, da wir uns heute erst im Anfangsstadium der
Phase 3 befinden. Der überwiegende Anteil der geburtenstarken Jahrgänge hat
jetzt ein Alter um die 20 Jahre erreicht. Es wird ein festes
Beschäftigungsverhältnis, die Gründung einer Familie und ein eigenes Heim
angestrebt. Das Alter der Diebstähle und Einbruchsdiebstähle haben sie längst
hinter sich gelassen und die Statistiken für diese Delikte sind rückläufig.
Kurze Zeit später läßt dann auch die Gewalttätigkeit nach (Viktorias
veröffentlichte Kriminalstatistiken wiesen für das Jahr 1989/90 zum ersten Mal
seit 15 Jahren rückläufige Zahlen für Diebstahlsdelikte und auch
Gewaltverbrechen auf). Zweifelsohne sind diese "Erfolge"
Präventivmaßnahmen und Rechtsprechung zu verdanken, aber die Folgen einiger in
Phase 2 getroffener Entscheidungen hinsichtlich der Bestrafungsmaßnahmen werden
uns weiterhin verfolgen. Die Zahl der Inhaftierten wird nicht zurückgehen, da
die Täter langjährige Freiheitsstrafen absitzen müssen und vielleicht bereut
der Steuerzahler nun seinen einstigen Enthusiasmus hinsichtlich dieser langen
und kostspieligen Strafen. Die 1988 amtierende ThatcherRegierung sah es wie
folgt: "Bis zum Bersten gefüllte Gefängnisse werden den Straftätern kaum
eine gute Schule hinsichtlich staatsbürgerlicher Rechte und Pflichten
sein." So gibt es auch eine Reihe von Anzeichen dafür, daß Inhaftierungen
in den meisten Fällen genau entgegen der in sie gesetzten Erwartungen wirken
und die der Realität entfremdeten Straftäter begeben sich nach ihrer Entlassung
häufig in das kriminelle Milieu zurück und werden erneut straffällig. In den
Kriminalstatistiken hingegen werden die sich vollziehenden Veränderungen anders
aussehen. obwohl die Gesamtkriminalität rückläufig ist, werden
Gewalttätigkeiten im familiären Bereich aufgrund steigender Zahlen von
Eheschließungen zunehmen und auch die Zahlen der Eigentumsdelikte werden
zurückgehen, obwohl sich Wirtschaftskriminalität und Kreditkartenbetrug
ausbreitet während sich die geburtenstarken Jahrgänge ihren Weg durch die
Arbeitswelt bahnen. Zudem sollte nicht außer Acht gelassen werden, daß diese
Generation bereits erste Erfahrungen mit Computern gesammelt hat und
Wirtschaftsstraftaten deshalb häufig mit deren Hilfe begangen werden. Es ist
nicht absehbar wie technologische und damit in Beziehung stehende soziale
Veränderungen die Entwicklungen in der Kriminalität bestimmen werden, aber
gerade in diesen Bereichen sind Veränderungen am wahrscheinlichsten. In Phase 4 wird der
größte Anteil der australischen Bevölkerung von der Generation der über
30jährigen und den unter 12jährigen gestellt - die zwei Altersgruppen mit der
geringsten kriminellen Energie. Uns steht eine goldene, aber nur kurz währende
Ära geringer Kriminalität bevor, die beginnend um das Jahr 2000 einen weiteren
demographisch bedingten Zyklus von steigender Kriminalität und Gegenreaktionen
nach sich zieht. Alternative Maßnahmen zur Vergrechensbekämpfung Es erweist sich
häufig als schwierig,bestimmte Präventivmaßnahmen als erfolgreich und andere
als nicht erfolgreich einzustufen. Zum Teil liegt die Schwierigkeit in der
Komplexität der Situation. So ist
beispielsweise die Annahmne falsch, daß eine verstärkte Zusammenarbeit von
Polizei und Bürgern nur dann erfolgreich ist, wenn die Zahl der angezeigten
Delikte zurückgeht. Andererseits sind rückläufige Statistiken nicht unbedingt
ein Zeichen des Erfolges - vielleicht hat sich das Problem nur verlagert.
Einige erfolgreiche Maßnahmen lassen die Statistiken durch sich häufende
Anzeigen und bessere Ermittlungsmethoden bei bestimmten Delikten sogar
ansteigen. Dazu gehören u.a. Trunkenheit
am Steuer, In der heutigen,
Überwiegend motorisierten Gesellschaft können Maßnahmen hinsichtlich einzelner
Vorfälle und die Verhängung harter Strafen gegen gefaßte Täter zwar kostspielig
aber trotzdem erfolglos sein. Viele Alternativen schwören auf das Prinzip
„Vorsorgen ist besser als Heilen“ und so wenden sich einige australische
Polizeieinheiten bereits „problemorientierten Verfahrensweisenft“ zu. Diese
beschäftigen sich mit einer systematischen Analyse begangener Straftaten, und
der Entwicklung erforderlicher polizeilicher Maßnahmen, die diese untersuchten
Fälle nach sich ziehen. Die Annahme, daß
Polizei, Gerichte und Gefängnisse die gesamte Bürde von Präventiv- und
Bekämpfungsmaßnahmen alleine tragen könnten und sollten, ist jedoch völlig
abwegig. Der vorliegende Artikel macht aber deutlich, daß die heutige Gesellschaft
lieber Strafjustiz und Versicherungen finanziert, um ihr Eigentum zu schützen
während unsere Vorfahren ihre Besitztümer noch selbst hüteten.
Alternativmaßnahmen könnten vielleicht eine Umkehr dieser Tendenz bewirken,
indem die Planung und/oder Besiedelung von Wohnund Industriegebieten neu
durchdacht wird oder Arbeitsverträge so gestaltet werden, daß sie eine
Heimarbeit ermöglichen. Bisher lag der
Schwerpunkt in der Verbrechensbekämpfung bei der Prävention situationsbedingter
Straftaten. Hierzu gehört u.a. die verbesserte Sicherung von Eigentum. (Das AIC hat eine Reihe von In diesem
Zusammenhang dürfte der Hinweis interessant sein, daß in den letzten
Jahrzehnten immer mehr Verantwortung in der moralischen und ethischen Erziehung
der Kinder von Eltern, Kirchen, Schulen und anderen, meist sozialen
Einrichtungen, auf Vollstreckungsorgane übertragen wurde. Dies zeigt die
Notwendigkeit (und Beliebtheit) von Programmen wie "Polizei in der
Schule" und Einrichtungen wie Jugendzentren sowohl in Australien als auch
anderswo. Natürlich sind die Initiativen der Polizei lobenswert, andererseits
sind solche Programme mittlerweile notwendig geworden, da sich die Gesellschaft
schwertut, selbst die Initiative zu ergreifen. zum anderen wird
verantwortungsbewußten Eltern nicht damit geholfen, wenn Subventionen für
öffentliche Einrichtungen wie Büchereien und Schwimmbäder gestrichen werden.
Kinder, die nicht in der Lage sind, für die Benutzung Öffentlicher
Einrichtungen zu zahlen, vertreiben sich ihre freie Zeit folglich in und um
Einkaufszentren. Und immer noch werden Unmengen von Steuergeldern zur
Beseitigung von Graffiti und anderen Formen des Vandalismus ausgegeben statt
davon öffentliche Einrichtungen zu unterhalten. Viele Jugendliche
sind aufgrund der Widersprüche, denen sie täglich ausgesetzt werden, nicht mehr
in Lage, die Grenzen guten Benehmens zu erkennen. Hierzu gehören beispielsweise
Konfrontationen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, die nur von wenigen
Erwachsenen beachtet werden; Angestellte, die ihren privaten Büroartikelbedarf
aus dem entsprechenden Schrank am Arbeitsplatz decken; Raucher, die einen
weggeworfenen Zigarettenstummel nicht als Abfall und potentielle Brandgefahr
betrachten; rohe Gewalt, die beklatscht und von Sportredakteuren und
Filmproduzenten noch in die Wohnzimmer übertragen wird, usw. In den letzten
Jahren wurde zunehmend der pädagogische Einfluß der Medien zur Unterstützung
der öffentlichen Interessen genutzt (z.B. Kampagnen gegen Trunkenheit am Steuer
und Umweltverschmutzung) und vielleicht kann der Wirkungskreis der Medien in
dieser Hinsicht noch um einiges erweitert werden. Für das Problem
der Kriminalität gibt es nicht nur eine einzige "optimale Lösung".
Wirkungsvolle Maßnahmen müssen auf die Verhütung ausgerichtet sein und sollten
sowohl situationsbedingte Verbrechensverhütung als auch entsprechende
ab*schreckende Beispiele beinhalten. Diese Maßnahmen sollten sorgfältig
ausgearbeitet werden, damit nicht nur die gegenwärtige Situation
Berücksichtigung findet sondern auch künftig zu erwartende Entwicklungen mit
einbezogen werden können. Die benötigten Mittel zur Einrichtung und
Weiterentwicklung solcher Programme sind vergleichsweise gering und die besten
und neuesten ihrer Art machen sich bereits bestehende und häufig nur ungenügend
ausgewertete öffentliche Quellen und Dienstleistungen zunutze. Abbildunq 3: Die Kriminalität beeinflussende
Faktoren
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